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Neukunden-Service

Sicheres Wohnen

Prinzipiell erfüllen alle neueren oder sanierten Wohnhausanlagen der SOZIALBAU AG hohe Sicherheits-Standards. „Einbruchshemmende“ Wohnungstüren (laut Ö-Norm) zählen dazu, Gegensprechanlagen oder gut beleuchtete Garagen und Stiegenhäuser mit ebenfalls einbruchshemmmenden Türsystemen.

Sollte aber Ihr persönlicher Wunsch nach Sicherheit noch stärker ausgeprägt sein als die gängigen Standards, dann ersuchen wir Sie vor dem Einbau von Zusatzeinrichtungen ausdrücklich um Rücksprache. Nicht jede Zusatzverriegelung, Alarmanlage, Absicherung von Fenstern und Türen erfüllt ihren Zweck. Ihre Hausverwaltung verfügt in diesen Fragen über große Erfahrung und sollte jedenfalls kontaktiert werden.  

Wesentlich bei der Installierung von zusätzlichen Sicherheitseinrichtungen ist zudem die Beauftragung geeigneter, verlässlicher Fachbetriebe. Listen über empfehlenswerte und überprüfte Firmen erhalten Sie beim Kriminalpolizeilichen Beratungsdienst, der auch mit Info-Foldern und persönlichen Tipps über die effektivsten "Abwehrtechniken" aushilft.

Weitere Infos:

Kriminalpolizeilicher Beratungsdienst
1070 Wien, Andreasgasse 4 (Schauraum), Tel. (01) 5244345-44938

Versicherungen - auf die Deckung achten

Verlassen können Sie sich darauf, dass für Ihre Wohnhausanlage eine Haftpflicht-, Feuer- und Leitungswasserschadensversicherung abgeschlossen wurde. Diese für das Gesamtgebäude geltenden Versicherungen beinhalten allerdings nur das gesetzlich vorgeschriebene Minimum und sind kein Ersatz für Ihre individuell abzuschließende Haushaltsversicherung.

Dabei sollten Sie vor allem auf eine ausreichende Deckungssumme achten, die nicht nur vom Wert Ihrer persönlichen Gegenstände und der Möblierung abhängt.

  • Denken Sie auch an den Inhalt Ihres Kellerraumes, an Fahrräder, Kinderwagen und ähnliche Gegenstände, die Sie in den Abstellräumen der Wohnhausanlage unterbringen. Ausreichen sollte die Deckungssumme auch für "besondere Objekte" wie etwa große Aquarien, Wasserbetten, wertvolle Gemälde u.ä.
  • Sehr empfehlenswert ist es, alle versicherten Gegenstände aufzulisten und diese Dokumentation an einem geschützten Ort (Tresor) aufzubewahren.

Raumklima: Die richtige Balance

Die Schaffung eines günstigen Raumklimas entsteht durch die richtige Mischung aus ökologischer Technologie und individuellen Bedürfnissen, vor allem was die Temperatur im Wohnungsbereich betrifft. In allen neuen oder sanierten Wohnhausanlagen sind Heizungsyssteme installiert, die auf exakten energietechnischen Berechnungen und den Vorgaben der Bauordnung beruhen.

Beachten Sie daher bitte, dass wir eine dauerhafte Demontage einzelner Baukörper nicht bewilligen können. Auch wenn Ihre Wohnung an die umweltfreundliche Fernwärme Wien angeschlossen ist, sind bautechnische Angelegenheiten – etwa der Austausch von Heizkörpern – mit der Hausverwaltung abzuwickeln!

Angenehmes Wohnklima lässt sich am besten durch eine konsequente Balance von Heizen und Lüften erreichen. Dadurch sind nicht nur nennenswerte Einsparungen bei den Energiekosten zu erzielen, es ist auch die berüchtigte Schimmelbildung hintanzuhalten. Schimmel bildet sich in neuen Wohnhäusern in erster Linie aus zu hoher Luftfeuchtigkeit und ungeordnetem Heizen und Lüften. Bei Interesse informieren wir Sie gerne ausführlich.  

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Einrichten: Böse Überraschungen vermeiden

Oft sind es kleine Fehleinschätzungen oder Missgriffe, die zu gravierenden, mitunter kostspieligen Folgewirkungen führen. Ein paar Zentimeter vermessen, den Keller einfach voll gestellt – und schon ist ein Unglück passiert. Im Folgenden haben wir eine kurze Tipp-Hitliste zusammengestellt, deren Beachtung sich schon in zahlreichen Fällen gelohnt hat.

  • Bevor Sie Ihre Möbel liefern lassen, bestehen Sie auf die Abnahme von Naturmaßen. Weder bei neuen noch bei alten Wohnungen stimmen die Einrichtungspläne auf den Zentimeter genau. Eine erste Gelegenheit hiezu haben Sie bei der Besichtigung im Rahmen unserer „Tage der Offenen Tür.“ Maßband und Papier nicht vergessen!
  • Denken Sie bei Ihrer Einrichtungsplanung daran, Heizungselemente frei zu lassen und auch die Außenmauern nicht mit Einbaumöbeln zu verbauen – diese brauchen genügend Luft zum Atmen. Bei Nichteinhaltung riskieren Sie Schimmelbildung und gefährden Sie das gesamte Raumklima. Übrigens: Auch schwere Vorhänge vor den Heizkörpern bringen Ihr Raumklima aus dem Gleichgewicht.
  • Kellerabteile haben eine Funktion zur Lagerung „nicht alltäglich gebrauchter Mittel und Gegenstände.“ Empfindliche Objekte sollten Sie dabei niemals direkt auf dem Boden lagern (es kann einmal ein Wasserschaden eintreten). Gewiefte Praktiker belegen den Boden zuerst mit einer Norm-Holzpalette. Sollten Sie im Kellerabteil einen eigenen Stromanschluss (etwa für eine Kühltruhe) überlegen, klären Sie bitte die technischen Voraussetzungen unbedingt mit Ihrer Hausverwaltung!
  • Abstellräume in der Wohnhausanlage sind gemeinschaftliche Flächen mit zweckbestimmter Nutzung etwa für Kinderwagen, Fahrräder u.ä. Bevor Sie solche Gegenstände dort deponieren überprüfen Sie bitte, ob diese auch in Ihrer Haushaltsversicherung inkludiert sind.

Loggienverbau: Alle Details berücksichtigen

Der Verbau von Loggien – zumeist ihre Verglasung – ist eine beliebte Form, Freiräume neu zu nutzen bzw. zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen. Dabei gilt es allerdings, eine Reihe technischer und administrativer Details zu berücksichtigen. Eine falsch angebrachte Verglasung beispielsweise kann den angestrebten Zweck weit verfehlen. Für einen Loggienverbau ist eine "Bauanzeige" bei der Baubehörde notwendig, Sie erweitern damit Ihre Wohnnutzfläche – was eine Änderung im Heizkostenschlüssel zur Folge haben kann. Bei einer Wohnungsrückgabe besteht für einen Loggienverbau grundsätzlich keine Ablösepflicht.

  • Aufgrund solcher und vieler weiterer Details sind neue Loggienverbauten ausnahmslos genehmigungspflichtig! Auf Anfrage erhalten Sie von uns ein erläuterndes Merkblatt, unterzeichnen eine so genannte "Verpflichtungserklärung" und erhalten dann die schriftliche Bewilligung Ihrer Bauvereinigung.
  • Haben Sie Ihre Loggia bereits ohne Genehmigung verbaut, dann sollten Sie diesen Bewilligungs-Vorgang in eigenem Interesse rasch nachholen. So stehen Sie auf einer juristisch einwandfreien Basis. 

Unsere Extra-Tipps:

  • Ein idealer Zeitpunkt für den Verbau Ihrer Loggia ergibt sich im Zuge von Sanierungsmaßnahmen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Hausverwaltung, ob ein derartiges Projekt für Ihr Wohnhaus vorgesehen ist. Hausverwalter beraten Sie überdies mit viel Erfahrung bezüglich der technischen Vorgangsweise und über alle notwendigen Formalitäten.
  • Der Loggiaverbau ist kein Fall für Selbstbauer oder "aushelfende Kräfte". Es lohnt sich, bewährte und konzessionierte Fachbetriebe zu beauftragen. Diese nehmen Ihnen in der Regel zudem die notwendigen Behördenwege ab.  

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Glaszubauten: Auf Nummer Sicher gehen

Die Verglasung/Verbauung von Terrassen oder auch kleinen Vorgärten erfordert leider ein sehr striktes Regulativ. Es gilt eine Reihe behördlicher Vorschriften einzuhalten, unter Umständen die Nachbarn um ihre Zustimmung zu ersuchen und wesentliche technische Details einzuhalten. Bei einer Wohnungsrückgabe besteht für solche Zusatzverbauungen grundsätzlich keine Ablösepflicht.

Aufgrund solcher und vieler weiterer Details sind Glaszu- und verbauten ausnahmslos genehmigungspflichtig! Auf Anfrage erhalten Sie von uns ein erläuterndes Merkblatt, unterzeichnen eine so genannte "Verpflichtungserklärung" und erhalten dann die schriftliche Bewilligung Ihrer Bauvereinigung.

Prinzipiell raten wir Ihnen, vor dem Start des Zubaues das Einvernehmen mit Ihrer Hausverwaltung herzustellen, dort berät man Sie mit viel Erfahrung bezüglich der technischen Vorgangsweise und über alle notwendigen Formalitäten.

Sehr empfehlenswert ist es weiters, bewährte und konzessionierte Fachbetriebe zu beauftragen. Diese nehmen Ihnen in der Regel zudem die notwendigen Behördenwege ab.

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Kommunikationsleitungen: Ein kompliziertes Geflecht

In Wohnhausanlagen jüngeren Datums sowie in zahlreichen sanierten Wohnhäusern wird dazu übergangen, die bislang gewohnten Kreisläufe für die Stromversorgung neu zu organisieren. Im Eingangsbereich der Wohnung können Sie seither zwei Verteilerkästen statt wie bisher nur einen vorfinden. Der E-Verteiler (Schaltkasten) beinhält Sicherungen, FI-Schutzschalter und die Verknüpfung sämtlicher Stromleitungen. Der IT-Schalter dient nunmehr der Verknüpfung sämtlicher Kommunikationsleitungen für Festnetz-Telefonie, SMAT-Fernsehen und Internet-Installationen.

  • In vielen Fällen klärt Sie über weitere Details ein Infoblatt auf, das Sie vor dem Einzug erhalten. War dies nicht der Fall und sollten Sie Fragen zu Ihrem wohnungsinternen Leitungsnetz haben, wenden Sie sich bitte an Ihre Hausverwaltung.
  • Achtung: Unternehmen Sie bitte keine Handgriffe auf eigene Faust! Es könnte Lebensgefahr bestehen, Sie könnten ein kompliziertes, empfindliches Geflecht stören, ohne den gewünschten Erfolg zu erzielen und nicht zuletzt müssten Sie möglicherweise für unnötig entstehende Kosten aufkommen. Jeder Eingriff in das wohnungsinterne Leitungssystem muss in Absprache mit der Hausverwaltung und durch konzessionierte Fachbetriebe erfolgen.
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